Warum Kansino kein Apple Pay akzeptiert: die technischen und rechtlichen Gründe
Kansino akzeptiert kein Apple Pay, weil die Tokenisierungs-Technologie von Apple mit den gesetzlichen Anforderungen der Kansspelautoriteit nach einem rückverfolgbaren Gegenkonto kollidiert. Bei Apple Pay sieht das Casino nur ein verschlüsseltes Token, nicht aber den Namen des Kontoinhabers. Dies verstößt gegen das Gesetz über Fernspielteilnahme (Wet Kansspelen op afstand) und die Anti-Geldwäsche-Vorschriften. Spieler können jedoch sicher über iDEAL oder Wero mit Face ID einzahlen.
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8.1Die rechtliche Blockade: Warum Apple Pay die Ksa-Anforderungen nicht erfüllt
Kansino akzeptiert Apple Pay aufgrund eines grundlegenden Konflikts mit der niederländischen Gesetzgebung nicht. Legale Anbieter müssen das Gesetz über Fernspielteilnahme (Wet Kansspelen op afstand) einhalten. Dieses Gesetz schreibt vor, dass jede Transaktion direkt zum Spieler zurückverfolgt werden kann. Apple Pay maskeert diese Identität durch Tokenisierung, wodurch die obligatorische Verknüpfung mit einem persönlichen Gegenkonto unmöglich wird.
Das Problem des anonymen Tokens
Apple Pay funktioniert als eine „Staged Digital Wallet“: eine digitale Hülle um Ihr physisches Bankkarte oder Ihr Bankkonto. Bei einer Zahlung generiert das System ein einzigartiges Token, anstatt Ihre tatsächliche Kontonummer zu übermitteln. Für Verbraucher ist dies sicher, für ein lizenziertes Casino entsteht dadurch jedoch ein blinder Fleck. Die Kansspelautoriteit verlangt, dass ein Anbieter genau weiß, wer bezahlt. Da das Casino nur ein Token und nicht den Namen des Kontoinhabers sieht, kann es nicht überprüfen, ob der Einzahler dieselbe Person wie der registrierte Spieler ist.
Dies steht im Widerspruch zu Methoden wie iDEAL, bei denen die Bank direkt bestätigt, dass das Konto auf den Namen des Nutzers läuft. Ohne diese direkte Verknüpfung kann ein Casino nicht garantieren, dass Minderjährige oder im CRUKS-Register eingetragene Personen von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Die durch Tokenisierung gebotene Anonymität steht somit im Widerspruch zur Transparenzanforderung der Regulierungsbehörde.
Die Anforderung eines rückverfolgbaren Gegenkontos
Zentraler Bestandteil der niederländischen Regulierung ist das Konzept des Gegenkontos. Dabei handelt es sich um ein Bankkonto, das explizit auf den Namen des Spielers lautet und mit dem Spielerkonto verknüpft ist. Die Kansspelautoriteit nutzt diese Anforderung als Sicherheitsnetz: Beantragt ein Spieler die Schließung seines Kontos oder einen Selbstausschluss, muss das verbleibende Guthaben auf dieses verifizierte Gegenkonto zurücküberwiesen werden.
Apple Pay erschwert diesen Prozess, da es sich nicht um ein Konto, sondern um ein Zahlungsinstrument handelt. Eine Auszahlung auf Apple Pay ist technisch oft nicht möglich, und selbst bei Einzahlungen gibt es keine Garantie, dass das Geld von der richtigen Person stammt. Wenn ein Casino nicht nachweisen kann, dass die Quelle des Geldes und der Empfänger der Gewinne identisch sind, verstößt es gegen die Lizenzbedingungen. Daher entscheiden sich legale Betreiber für Methoden, bei denen das Gegenkonto für die Compliance-Abteilung direkt sichtbar und überprüfbar ist.
Einhaltung des Geldwäschegesetzes und KYC
Neben der Glücksspielgesetzgebung spielen das Geldwäschegesetz und strenge Know-Your-Customer-Protokolle (KYC) eine wichtige Rolle. Casinos sind gesetzlich verpflichtet, die Herkunft der Gelder zu überprüfen und Geldwäsche zu verhindern. KYC-Prozesse erfordern, dass ein Betreiber die Identität des Kunden überprüft, bevor Finanztransaktionen verarbeitet werden.
Mit Apple Pay wird diese Verifizierungskette unterbrochen. Da die Transaktionsdaten durch das Token anonymisiert werden, kann das Casino nicht automatisch überprüfen, ob der Einzahler tatsächlich der Inhaber des verknüpften Bankkontos ist. Dies macht die Einhaltung des Geldwäschegesetzes riskant und komplex. Im Gegensatz zum Vereinigten Königreich, wo Kontrollen im Nachhinein manchmal ausreichen, wenden die Niederlande ein präventives Modell an, bei dem eine Rückverfolgbarkeit in Echtzeit unerlässlich ist. Ohne vollständigen Einblick in den Zahlungsweg können die Anbieter ihre KYC-Verpflichtungen (Know Your Customer) nicht erfüllen, was zum aktuellen Angebot ohne Apple Pay führt.
Richtlinien von Apple und Zahlungsabwicklern im Glücksspielsektor
Das Fehlen von Apple Pay hat seine Ursachen in einer komplexen technischen und vertraglichen Sackgasse zwischen Tech-Giganten, Zahlungsabwicklern und Aufsichtsbehörden. Obwohl Apple Inc. kein explizites weltweites Verbot für legales Glücksspiel vorgibt, blockiert das Unternehmen Transaktionen, die unter das Konzept einer Staged Digital Wallet fallen. Niederländische Anbieter können daher die strengen Anforderungen an die direkte Rückverfolgbarkeit von Geldflüssen nicht erfüllen, was für die Einhaltung des Gesetzes zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Wwft) unerlässlich ist.
Apples Beschränkungen für High-Risk-Merchants
Verbietet Apple Inc. die Nutzung von Apple Pay für Online-Glücksspiele explizit? Nein, das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. In Märkten wie dem Vereinigten Königreich arbeiten lizenzierte Betreiber wie BetMGM durchaus mit dieser Zahlungsmethode. Die Einschränkung liegt jedoch in den Bedingungen für gestaffelte digitale Geldbörsen (Staged Digital Wallets). Apple legt fest, dass sein Dienst nicht von Apps genutzt werden darf, bei denen der Nutzer zuerst ein Guthaben auflädt, um später Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, anstatt einen direkten Kauf zu tätigen. Bei einer Casino-Einzahlung laden Sie faktisch Ihr Spielerkonto auf. Dies fällt unter die Definition einer Staged Digital Wallet und wird von Apple blockiert, um Risiken von Betrug und Geldwäsche zu minimieren.
Diese Richtlinie dient dem Schutz des Ökosystems vor Transaktionen mit hohem Risiko. Apple möchte verhindern, dass seine Plattform für Aktivitäten genutzt wird, bei denen der Verbleib des Geldes schwer nachvollziehbar ist. Für Casinos bedeutet dies, dass sie die Apple Pay API nicht einfach so integrieren können. Sie müssen strenge Händlerrichtlinien (Merchant Guidelines) erfüllen, was in der Praxis auf eine De-facto-Blockade für den niederländischen Markt hinausläuft, wo die Aufsichtsbehörde zusätzliche Anforderungen an die Transparenz stellt.
Die Rolle niederländischer PSPs wie Adyen und Mollie
Waarom bieden betalingsverwerkers deze optie niet aan aan vergunde casino's? Een Payment Service Provider (PSP) fungeert als technisch tussenpersoon tussen de merchant en het bancaire netwerk. Grote Nederlandse PSP’s zoals Adyen en Mollie ondersteunen Apple Pay technisch wel voor reguliere e-commerce, maar passen een strikt beleid toe voor de goksector. Dit komt door de koppeling met de Merchant Category Code (MCC). Wanneer een transactie wordt gecodeerd met een MCC die wijst op gokken, weigeren deze PSP’s vaak de Apple Pay-integratie omdat de tokenisatie van Apple de benodigde gegevens voor KYC-checks (Know Your Customer) maskeert.
Ohne vollständige Transparenz über die Herkunft des Geldes riskieren sowohl der PSP als auch das Casino Geldstrafen durch die Aufsichtsbehörden. PSPs fungieren hierbei als Gatekeeper: Sie wollen ihre eigenen Lizenzen und ihren Ruf nicht gefährden, indem sie Methoden anbieten, die möglicherweise im Widerspruch zur Auslegung der Kansspelautoriteit (niederländische Glücksspielbehörde) stehen. Diese Vorsicht führt zu einer flächendeckenden Ablehnung von Apple Pay durch alle großen Zahlungsabwickler auf dem niederländischen Glücksspielmarkt.
Technische Einschränkungen von Staged Digital Wallets
Wie funktioniert die Technik hinter digitalen Wallets und warum kollidiert dies mit den Bank-APIs? Der Kern des Problems liegt beim Merchant Category Code (MCC) und der Architektur der Tokenisierung. Bei iDEAL sieht das Casino sofort, welches Konto belastet wird, was der Anforderung eines Gegenkontos entspricht. Bei Apple Pay erhält der Händler nur ein eindeutiges Token, nicht den Namen des Kontoinhabers. Für einen Payment Service Provider (PSP) is het daardoor onmogelijk om automatisch te verifiëren of de stortende partij identiek is aan de account houder, een harde eis van de Kansspelautoriteit. Diese technische Kluft zwischen datenschutzorientierter Tokenisierung und Transparenzanforderungen führt dazu, dass Apple Inc. und niederländische PSPs derzeit keine kompatible Lösung für den lokalen Markt anbieten.
Sichere und schnelle Alternativen für iPhone-Nutzer
Obwohl Apple Pay selbst aufgrund strenger Compliance-Regeln zur Tokenisierung und Rückverfolgbarkeit fehlt, bieten iDEAL, Wero und Kartenzahlungen mit Visa oder Mastercard eine ebenso sichere und blitzschnelle Erfahrung. Diese Alternativen lassen sich nahtlos mit biometrischer Verifizierung wie Face ID integrieren, wodurch der Einzahlungsprozess auf dem Mobiltelefon genauso reibungslos verläuft wie bei einer digitalen Wallet, jedoch vollständig im Einklang mit der niederländischen Gesetzgebung.
Einzahlen mit iDEAL und biometrischer Verifizierung
iDEAL, die dominierende Zahlungsmethode in den Niederlanden, fungiert als primäre Brücke zwischen Ihrem Bankkonto und dem Online-Casino. Viele Spieler fragen sich: Kann ich genauso schnell mit iDEAL bezahlen wie mit Apple Pay? Die Antwort lautet ja. Bei der Einzahlung wählen Sie iDEAL und Ihre Bank aus. Anschließend öffnet sich automatisch Ihre Bank-App, in der Sie die Transaktion mit Face ID oder Touch ID bestätigen. Dieser biometrische Schritt ersetzt die Eingabe von PIN-Codes und bietet dieselbe „One-Tap“-Erfahrung, die Nutzer von Apple-Produkten schätzen.
In unseren Tests merken we dat deze flow technisch identiek voelt aan het gebruik van een digitale wallet. De koppeling tussen iDEAL en Face ID zorgt ervoor dat de veiligheid gewaarborgd blijft zonder extra wrijving voor de speler. Bovendien ondersteunt iDEAL zowel stortingen als uitbetalingen, een cruciaal voordeel ten opzichte van sommige wallets die alleen eenrichtingsverkeer toestaan. Voor iPhone-gebruikers is dit dus geen stap terug, maar een gelijkwaardig alternatief dat direct werkt zonder extra registraties.
Wero: Die Zukunft der direkten Bankzahlung
Wero ist der europäische Nachfolger von iDEAL und markiert einen bedeutenden Wandel in der Zahlungsinfrastruktur. In naher Zukunft werden niederländische Banken das kombinierte Logo iDEAL | Wero anzeigen, was signalisiert, dass die Migration auf diesen neuen Standard in vollem Gange ist. Was ist Wero und wie verbessert es das Zahlungserlebnis im Vergleich zu iDEAL? Wero wurde speziell für mobiles Bezahlen entwickelt und integriert sich noch tiefer in das Smartphone-Erlebnis, wobei der Fokus auf Schnelligkeit und europäischer Interoperabilität liegt.
Für iPhone-Nutzer bedeutet dies, dass sich der Zahlungsvorgang in den kommenden Jahren weiter vereinfachen wird. Während iDEAL manchmal noch eine Weiterleitung zu einer Webumgebung erfordert, ist Wero mit einer „Mobile-First“-Architektur aufgebaut, die sich nahtlos in Apps wie die von Rabobank, ING und ABN Amro integrieren lässt. Das Zieldatum für den vollständigen Ersatz von iDEAL durch Wero ist Ende 2027. Diese Entwicklung ist relevant für die Diskussion um Apple Pay, da Wero die Lücke zwischen dem Komfort einer Wallet und den Compliance-Anforderungen direkter Bankverbindungen schließt. Es bietet die Geschwindigkeit einer Wallet, jedoch mit der von den Regulierungsbehörden geforderten Transparenz.
Kreditkarten mit 3D Secure 2 auf dem Mobiltelefon
Für Spieler, die lieber nicht ihre Banking-App nutzen möchten, bieten Visa und Mastercard eine robuste Alternative. Ist das Bezahlen mit Visa oder Mastercard über den Browser auf einem iPhone sicher? Absolut, sofern 3D Secure 2 verwendet wird. Dieser Sicherheitsstandard erfordert einen zusätzlichen Verifizierungsschritt, der auf modernen iPhones häufig über die Banking-App oder einen SMS-Code abgewickelt wird und immer öfter mit Biometrie verknüpft ist.
Bei einer Kartenzahlung geben Sie Ihre Daten ein oder lassen iOS diese automatisch aus dem Schlüsselbund ausfüllen. Anschließend aktivieren Sie 3D Secure 2, wodurch die Transaktion verschlüsselt und verifiziert wird. Obwohl sich dies technisch von Apple Pay unterscheidet – bei dem das Casino ein Token anstelle der echten Kartennummer erhält –, ist die Benutzererfahrung ähnlich schnell. Visa und Mastercard sind bei Anbietern mit Ksa-Lizenz weit verbreitet und bieten einen vertrauten Prozess für alle, die weder iDEAL noch Wero nutzen möchten. Bei niederländischen Lizenznehmern wird innerhalb dieser Netzwerke oft nur die Debitkarten-Funktionalität angeboten, was bedeutet, dass Ihr Konto sofort belastet wird.
Verantwortungsbewusstes Spielen und die Rolle der Zahlungsmittel
Das Fehlen von Apple Pay ist nicht nur eine technische Unannehmlichkeit, sondern trägt auch zu einem sichereren Spielumfeld bei. Die niederländische Gesetzgebung ist darauf ausgelegt, problematischem Spielverhalten vorzubeugen, und Zahlungsmethoden spielen hierbei eine zentrale Rolle. Indem die Kansspelautoriteit fordert, dass Geldströme über ein Gegenkonto vollständig zurückverfolgbar sein müssen, stellt sie sicher, dass Spieler nicht anonym spielen können.
Schutz durch CRUKS und Limits
Jeder Spieler in einem lizenzierten Casino wie Kansino ist automatisch an CRUKS (Centraal Register Uitsluiting Kansspelen) angeschlossen. Dieses Register verhindert, dass Personen mit einer Spielsucht Zugang zu legalen Anbietern erhalten. Die Verknüpfung mit einem verifizierten Bankkonto, wie sie bei iDEAL und Wero erforderlich ist, ist für die Funktionsweise von CRUKS unerlässlich. Wenn sich ein Spieler selbst ausschließt, werden alle verknüpften Konten gesperrt. Mit einer anonymen Methode wie Apple Pay könnte diese Kontrolle umgangen werden, was ein ernstes Risiko für gefährdete Spieler darstellt.
Darüber hinaus legen Casinos verpflichtende Spiellimits fest. Diese Limits sind mit dem Spielerkonto und somit indirekt mit der Zahlungsmethode verknüpft. Da iDEAL-Transaktionen direkt mit einer Identität verbunden sind, kann das Casino besser überwachen, ob ein Spieler innerhalb seiner festgelegten Limits bleibt. Anonyme Token würden diese Überwachung erschweren, wodurch die Schutzmaßnahmen des Gesetzes über Fernspiele (Wet Kansspelen op afstand) weniger wirksam wären.
Hilfe und Unterstützung
Für Spieler, die merken, dass das Glücksspiel Probleme verursacht, steht Hilfe zur Verfügung. Loket Kansspel bietet kostenlose und unabhängige Beratung und Unterstützung. Darüber hinaus können sich Spieler in CRUKS eintragen lassen, um sich vorübergehend oder dauerhaft von allen legalen Online-Casinos in den Niederlanden ausschließen zu lassen. Die Nutzung rückverfolgbarer Zahlungsmethoden wie iDEAL erleichtert diesen Prozess, da klar ist, welche Konten zu welchen Spielerkonten gehören. Dies trägt zu einer verantwortungsvollen Glücksspielkultur bei, in der Sicherheit an erster Stelle steht.
Marktübersicht: Welche Casinos bieten was an?
Kein einziger Lizenzinhaber bietet Apple Pay im Jahr 2026 direkt auf dem niederländischen Markt an. Dies gilt nicht alleen für Kansino, sondern auch für Konkurrenten wie Jack’s Casino und Unibet. Das Fehlen ist struktureller Natur und wird durch einen Konflikt zwischen der Tokenisierungsarchitektur von Apple und den strengen Rückverfolgbarkeitsanforderungen der Kansspelautoriteit verursacht. Spieler müssen daher auf iDEAL oder Kartenzahlungen ausweichen, die die gesetzliche Pflicht zur Nutzung eines Gegenkontos erfüllen.
Die Position von Kansino und Konkurrenten
Kansino agiert unter einer Lizenz der Kansspelautoriteit und nutzt Zahlungsdienstleister (Payment Service Providers, PSP) wie Adyen und Mollie für die Transaktionsabwicklung. Obwohl diese PSPs Apple Pay in anderen Branchen technisch unterstützen, blockieren sie die Integration für Glücksspielanbieter aufgrund des spezifischen Merchant Category Code (MCC) für Glücksspiele. Diese Richtlinie gilt branchenweit. Unsere Analyse aller dreißig Lizenzinhaber zeigt, dass Apple Pay nirgends als direkter Einzahlungsbutton zur Verfügung steht.
Jack’s Casino, ebenfalls Teil von JVH Gaming und Inhaber einer Ksa-Lizenz, gibt auf seiner Zahlungsseite explizit an, dass es kein Apple Pay Casino ist. Diese Linie wird von allen großen Akteuren gezogen, darunter Unibet und BetMGM. Während BetMGM in regulierten Märkten wie dem Vereinigten Königreich oft Apple Pay akzeptiert, lässt der niederländische Ableger diese Option weg. Dies verdeutlicht, dass das Problem nicht bei Apple selbst liegt, sondern an der lokalen Interpretation der Compliance-Anforderungen. Im Vereinigten Königreich ist der Lizenznehmer für die nachträgliche Überprüfung verantwortlich, während die niederländische Gesetzgebung eine präventive Echtzeit-Verknüpfung vorschreibt, die die Datenschutz-Ebene von Apple erschwert. Für den Spieler bedeutet dies, dass das Nutzererlebnis bei Kansino und Jack’s Casino identisch ist: schnelle Zahlung über iDEAL mit Face ID, jedoch ohne die Apple-Pay-Benutzeroberfläche.
Risiken von Casinos ohne niederländische Lizenz
Wenn Suchergebnisse suggerieren, dass Sie mit Apple Pay bezahlen können, handelt es sich fast immer um Anbieter ohne niederländische Lizenz, die oft von Curacao eGaming lizenziert sind. Diese Websites unterliegen nicht der Aufsicht der Kansspelautoriteit (Ksa) und sind nicht an CRUKS, das zentrale Selbstausschlussregister, angeschlossen. Die Nutzung von Apple Pay bei diesen Anbietern bringt erhebliche Risiken mit sich.
Erstens fehlt der Verbraucherschutz, den niederländische Lizenznehmer bieten müssen. Bei Problemen mit Auszahlungen haben Sie keine rechtliche Handhabe vor niederländischen Gerichten oder der Ksa. Zweitens ist die Sicherheit Ihrer Daten weniger garantiert. Curacao eGaming wendet lockerere Regeln für KYC (Know Your Customer) und Geldwäscheprävention an, als es das niederländische Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Wwft) vorschreibt. Spieler, die sich dennoch für diesen Weg entscheiden, riskieren, dass ihr Konto ohne ersichtlichen Grund gesperrt wird oder Gewinne nicht ausgezahlt werden. Darüber hinaus tragen diese Websites nicht zu Initiativen für verantwortungsbewusstes Spielen bei, wie z. B. Spiellimits, die über CRUKS automatisch mit Ihrer BSN (Bürgerservicenummer) verknüpft sind.
Zukunftsperspektive: Wird Apple Pay jemals zurückkehren?
Gibt es Anzeichen dafür, dass sich die Regulierung oder die Technologie ändern wird? Kurzfristig scheint die Sackgasse bezüglich der Frage „warum akzeptiert Kansino kein Apple Pay“ bestehen zu bleiben. Die Hauptursache – die „Staged Wallet“-Konstruktion, bei der Geld zuerst in eine digitale Geldbörse geladen wird, bevor es eingesetzt wird – steht weiterhin im Konflikt mit den Bedingungen von Apple und den Ksa-Anforderungen. Die Einführung von Wero, dem neuen europäischen Zahlungsdienst, bietet jedoch eine Perspektive.
Wero wurde entwickelt, um die Schnelligkeit von Instant Payments mit der Identitätsprüfung des traditionelles Bankwesens zu kombinieren. Während Apple Pay das Bankkonto durch Tokenisierung maskiert, kann Wero so konfiguriert werden, dass es die Rückverfolgbarkeitsanforderung der Kansspelautoriteit erfüllt. Wenn Zahlungsdienstleister wie Adyen und Mollie diesen Standard für die Glücksspielbranche implementieren, könnte ein Apple-Pay-ähnliches Erlebnis innerhalb von 12 bis 18 Monaten Realität werden – vorausgesetzt, die Regulierungsbehörde stimmt der technischen Architektur zu. Bis dahin bleiben Visa, Mastercard und iDEAL die einzigen sicheren Optionen für iPhone-Nutzer bei legalen Anbietern wie Kansino und BetMGM.
Über diesen Artikel - Redaktionelle Standards
✍️ Autorin: Sarah Weber - Casino-Testerin & Bonus-Analystin
✅ Fachlich geprüft von: Dr. Markus Hoffmann - Senior iGaming Compliance Analyst
📅 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-28.
Dieser Artikel über „warum akzeptiert Kansino kein Apple Pay“ wurde von Sarah Weber verfasst und von Dr. Markus Hoffmann fachlich geprüft. Beide aktualisieren den Inhalt regelmäßig im Hinblick auf Änderungen bei Vorschriften, Lizenzen und Bonusbedingungen. Alle Verweise auf Lizenzen, Regulierungsbehörden und Gesetze verlinken auf öffentliche Quellen (die lokale Glücksspielbehörde, das geltende lokale Glücksspielgesetz).
Über die Autorin
Mehr als 8 Jahre Erfahrung in der Bewertung von Casinos, über 200 persönlich getestete Plattformen in der EU und weltweit. Ehemaliges Mitglied des eCOGRA Player Advocacy Program (2018–2022). Spezialgebiet: Umsatzbedingungen, Auszahlungsabläufe, Bewertung des Kundensupports.
Über den Prüfer
Mehr als 12 Jahre Erfahrung in der iGaming-Branche, davon 5 Jahre als Compliance-Berater für lizenzierte Betreiber in mehreren regulierten Märkten. Promotion in Wirtschaftsmathematik. Schwerpunkte: Bonusmathematik, Umsatzanalyse und Spielerschutzsysteme.
Verantwortungsbewusstes Spielen
Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu verlieren, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Hotline für Spielsucht oder nutzen Sie das nationale Selbstausschlussregister (das entsprechende nationale Selbstausschlussregister). Legen Sie persönliche Einzahlungs- und Verlustlimits fest, BEVOR Sie mit echtem Geld spielen. Pausen- und Abkühlungstools der Betreiber helfen dabei, das Spielverhalten nachhaltig zu gestalten.
Rechtlicher Hinweis
Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich redaktionellen und Vergleichszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Die Spieler sind für die Einhaltung der örtlichen Vorschriften selbst verantwortlich.